Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Martina Veh
Bühne: Émilie Delanne
Kostüm: Magali Gerberon
Dramaturgie: Berthold Warnecke

Mit: Silke Evers, Daniel Fiolka, Tobias Germeshausen, Mathew Habib, David Hieronimi, Roberto Ortiz, Kosma Ranuer, Igor Tsarkov, Akiho Tsujii, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Chor und Extrachor des Mainfranken Theaters
Statisterie des Mainfranken Theaters

Dauer: ca. 2 1/4 Stunden, eine Pause

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 21.10.
19.30 Uhr: 26.10./ 28.10./ 04.11./ 09.11./ 17.11./ 05.12./ 19.12./ 23.12./ 25.12./ 10.01./ 12.01./ 05.02./ 27.02.


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La Bohème
Oper von Giacomo Puccini

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

„Die Bohème“, so Henri Murger in denSzenen aus dem Pariser Leben, „ist die Vorstufe des Künstlerlebens, sie ist die Vorrede zur Akademie, zum Hospital oder zum Leichenschauhaus.“ Etwas Vages zeichnet demnach das Wesen der Bohème aus, tödliche Sackgassen inklusive. Gleichzeitig haftet ihr etwas Überzeitliches unddie Generationen Überdauerndes an, das auf die Berufenen eine unwiderstehliche Anziehung ausübt; so auch auf Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline, die Protagonisten aus Puccinis Oper La Bohème. Ihr freies, von Geldsorgen geplagtes Leben gerät aus dem Gleichgewicht, als eines Tages die kränkelnde Mimì vor der Tür steht.

Die Episodenform von Henri Murgers seit 1845 als Fortsetzungsgeschichte veröffentlichtem Roman hat Puccini zu einer neuartigen musikdramatischen Bilderfolge inspiriert. Die 23 Kapitel der literarischen Vorlage auf vier Bilder verdichtend, bewegt sich das Libretto am roten Faden der Liebesgeschichte zwischen Mimì und Rodolfo entlang. Mit dem Tod Mimìs gelangt jedoch nicht nur ihr Lebensweg an einen unumkehrbaren Endpunkt. Auch die Zurückbleibenden werden mit ihrer Lebenssituation konfrontiert, so dass Puccinis Oper von ihrem Ende her betrachtet wieder an die längere Zeitspanne der Romanhandlung anzuknüpfen scheint. Für Collines Mantel sind „die frohen Tage“ ebenso vorüber, wie die unbeschwerten Tage der Jugend: „Es ist aus mit uns, mein Alter, wir sind tot und begraben“, so Murgers Marcel im Schlusskapitel des Romans, „Die Jugend kehrt nicht wieder.“

Nach der Turiner Uraufführung am 1. Februar 1896 setztebereits im Jahr darauf mit der Aufführung im Teatro Massimo in Palermo der Siegeszug der Bohème als eine der erfolgreichsten Opern aller Zeiten ein.


Zusatzangebote


Presse

„Großer und verdienter Beifall eines begeisterten Publikums. (...) Generalmusikdirektor Enrico Calesso ist ein echtes Theatertier (...). Als Italiener kostet er Puccini voll aus, gern auch mit geschlossenen Augen. Wunderbar!" (Bayerischer Rundfunk)"

„Die neue ‚Bohème‘ am Mainfranken Theater kommt den Figuren so nahe, wie es eine Oper nur selten vermag. (...) Viele Ohrwürmer, viele Bravi, viele Vorhänge" (Main-Post)


Video

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