Wohin aufbrechen?
1968 - Die Folgen eines gesellschaftlichen Umbruchsjahres

Oder: Warum erhitzt es die Gemüter bis heute?

Das Jahr 1968 steht für ein Ereignis, das sich eben nur als Kulminations- oder Schnittpunkt vieler längerer Entwicklungslinien beschreiben lässt, als jähe Springflut einer "Revolution steigender Erwartungen", als Ausbruch erotischer Lebensenergien und halluzinatorischer Weltgefühle, aber auch apokalyptischer Stimmungen. 1968 war ein hochgradig subjektiver historischer Moment; allerdings für so viele in solcher Intensität und etwa zur gleichen Zeit, dass sich aus dieser Erfahrung eine politische Generation formte, und mit ihr ein Generationsstil und eine Lebenshaltung, die bald auf die Gesellschaften im Ganzen abfärbten.

Gerd Koenen ist Historiker und Publizist. Neben seiner wissenschaftlichen und journalistischen Arbeit ist er Autor zahlreicher Sachbücher, zuletzt Die Farbe Rot - Ursprünge und Geschichte des Kommunismus (2017).


In Zusammenarbeit mit der Domschule Würzburg - Akademie des Bistums

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