Sebastian Beckedorf, Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor

Der Hamburger studierte zunächst Historische Musikwissenschaften an der Universität seiner Heimatstadt und später Dirigieren und Klavier an die Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2004 kam Sebastian Beckedorf als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung an das Stadttheater Hildesheim und wechselte ein Jahr später an das Staatstheater Braunschweig. Ab der Spielzeit 2007/2008 arbeitete er als Assistent von Generalmusikdirektor Alexander Joel sowie als Kapellmeister am selben Haus. Seither übernahm er Gastdirigate beim Staatsorchester Braunschweig, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, dem Orchester des Theaters für Niedersachsen, dem Philharmonischen Orchester Vorpommern und dem Bachorchester Lüneburg.

In den letzten Jahren dirigierte Sebastian Beckedorf Werke des traditionellen Opernrepertoires wie La Bohème, Turandot, Falstaff, Lucia di Lammermoor, Madama Butterfly, Fidelio oder Freischütz und übernahm den Taktstock bei Lady Macbeth von Mzensk und Eugen Onegin. Daneben widmet er sich mit großer Leidenschaft der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. So dirigierte er 2011 am Staatstheater Braunschweig die Uraufführung von Klaus Langs Oper Der Einfluss des Menschen auf den Mond, für deren Interpretation er im Jahrbuch der Opernwelt in der Kategorie „Dirigent des Jahres“ genannt wurde. 2013 folgte die Uraufführung der Oper Traumnovelle von Alex Nowitz nach der gleichnamigen Erzählung von Arthur Schnitzler.

Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Sebastian Beckedorf als Erster Kapellmeisters des Philharmonischen Orchesters Würzburg und stellvertretender Generalmusikdirektors am Mainfranken Theater.

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