Montag, 26. Februar 2018:

Vortrag: 1949 - Der Aufbruch in den Weststaat

In der Vortrags- und Gesprächsreihe werden unterschiedliche Aspekte der Frage WOHIN AUFBRECHEN? kontrovers und vielschichtig beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert.

Am 4. März beschäftigt sich Prof. Dr. Ursula Münch mit dem Thema "1949: Der Aufbruch in den Weststaat - Personen, Kontroversen, Entscheidungen". In ihrem Vortrag beleuchtet sie diesen politischen Aufbruchsmoment, der für unsere Demokratie bis heute bedeutsam ist.

Frau Ursula Münch ist (derzeit beurlaubte) Professorin für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München und Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing am Starnberger See - einer wissenschaftlichen Einrichtung, die unabhängig und überparteilich die politische Bildung fördert. 

 

Freitag, 23. Februar 2018:

DRAUSSEN VOR DER TÜR

Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Unteroffizier Beckmann, 25 Jahre alt, kehrt 1945 mit einem zerschossenen Knie und von Albträumen geplagt in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Die Stadt liegt in Trümmern, Beckmanns Frau hat einen anderen Mann, und sein einjähriger Sohn ist Opfer eines Bombenangriffs geworden. „… in einer bestechenden Fassung von Dirk Diekmann und Katharina Nay“ (Main-Post) ist Wolfgang Borcherts berühmtes Kriegsheimkehrer-Drama DRAUSSEN VOR DER TÜR ab dem 10. Februar auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. 

„Prädikat: wertvoll und unbedingt sehenswert.“ (Main-Post)

Donnerstag, 22. Februar 2018:

4. Kammerkonzert

Mit Peter Tschaikowskis Streichquartett in F-Dur op. 22 sowie dem Klavierquintett op. 30. von Tschaikowskis Schüler Sergej Tanejew stehen beim vierten Kammerkonzert zwei Werke einander gegenüber, die die Individualität ihrer Schöpfer und deren wechselseitige Inspiration sehr eindrücklich reflektieren.

Diese beiden Werke von beinahe sinfonischem Gepräge stellen Julia Muginstein, Konstantin Molodchinin, Francesco Spagnoli sowie Ingmar Escher und Daniel Delgado am 25. Februar 2018 im Toscanasaal der Würzburger Residenz vor.

Dienstag, 06. Februar 2018:

Vortrag: Wohin aufbrechen?

In der Vortrags- und Gesprächsreihe werden unterschiedliche Aspekte der Frage WOHIN AUFBRECHEN? kontrovers und vielschichtig beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert.

In diesem Rahmen spricht am 12. April die Diplom-Psychologin Dr. Yvonne Paelecke-Habermann darüber, inwieweit der außergewöhnliche gesellschaftliche Umbruch, der sich ab dem Jahr 1989 bis hin zu Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vollzieht, zum krisenhaften Lebensereignis für einige Menschen wird. 

Freitag, 02. Februar 2018:

MAGNOLIENZEIT

Kaum ein zweites Datum des Kalenderjahres ist in der Stadt Würzburg und Umgebung so bekannt und belastet wie der 16. März. Jene Nacht bringt ein unfassbares Maß der Zerstörung mit sich: Von 21:25 bis 21:42 Uhr laden etwa 230 in England gestartete Bomber der Royal Air Force 392 Tonnen Sprengbomben sowie 578 Tonnen Markierungs- und Brandbomben über der Stadt ab. Das Rechercheprojekt Magnolienzeit des Mainfranken Theaters in der Regie von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg, folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. Damit leistet das Projekt "...einen wichtigen Beitrag wider dem Vergessen.“ (Main-Echo)

Die Vorstellungen von Magnolinenzeit finden in Kooperation mit der Universtität Würzburg und dem Juristen ALUMNI Würzburg e.V. im  Max-Stern-Keller (Eingang Neubaukirche / Zugang über Innenhof der Alten Universität) statt.

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