Freitag, 23. Februar 2018:

DRAUSSEN VOR DER TÜR

Deutschland kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Unteroffizier Beckmann, 25 Jahre alt, kehrt 1945 mit einem zerschossenen Knie und von Albträumen geplagt in seine Heimatstadt Hamburg zurück. Die Stadt liegt in Trümmern, Beckmanns Frau hat einen anderen Mann, und sein einjähriger Sohn ist Opfer eines Bombenangriffs geworden. „… in einer bestechenden Fassung von Dirk Diekmann und Katharina Nay“ (Main-Post) ist Wolfgang Borcherts berühmtes Kriegsheimkehrer-Drama DRAUSSEN VOR DER TÜR ab dem 10. Februar auf der Bühne im Großen Haus zu erleben. 

„Prädikat: wertvoll und unbedingt sehenswert.“ (Main-Post)

Donnerstag, 22. Februar 2018:

4. Kammerkonzert

Mit Peter Tschaikowskis Streichquartett in F-Dur op. 22 sowie dem Klavierquintett op. 30. von Tschaikowskis Schüler Sergej Tanejew stehen beim vierten Kammerkonzert zwei Werke einander gegenüber, die die Individualität ihrer Schöpfer und deren wechselseitige Inspiration sehr eindrücklich reflektieren.

Diese beiden Werke von beinahe sinfonischem Gepräge stellen Julia Muginstein, Konstantin Molodchinin, Francesco Spagnoli sowie Ingmar Escher und Daniel Delgado am 25. Februar 2018 im Toscanasaal der Würzburger Residenz vor.

Dienstag, 06. Februar 2018:

Vortrag: Wohin aufbrechen?

In der Vortrags- und Gesprächsreihe werden unterschiedliche Aspekte der Frage WOHIN AUFBRECHEN? kontrovers und vielschichtig beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert.

In diesem Rahmen spricht am 12. April die Diplom-Psychologin Dr. Yvonne Paelecke-Habermann darüber, inwieweit der außergewöhnliche gesellschaftliche Umbruch, der sich ab dem Jahr 1989 bis hin zu Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vollzieht, zum krisenhaften Lebensereignis für einige Menschen wird. 

Freitag, 02. Februar 2018:

MAGNOLIENZEIT

Kaum ein zweites Datum des Kalenderjahres ist in der Stadt Würzburg und Umgebung so bekannt und belastet wie der 16. März. Jene Nacht bringt ein unfassbares Maß der Zerstörung mit sich: Von 21:25 bis 21:42 Uhr laden etwa 230 in England gestartete Bomber der Royal Air Force 392 Tonnen Sprengbomben sowie 578 Tonnen Markierungs- und Brandbomben über der Stadt ab. Das Rechercheprojekt Magnolienzeit des Mainfranken Theaters in der Regie von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg, folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. Damit leistet das Projekt "...einen wichtigen Beitrag wider dem Vergessen.“ (Main-Echo)

Die Vorstellungen von Magnolinenzeit finden in Kooperation mit der Universtität Würzburg und dem Juristen ALUMNI Würzburg e.V. im  Max-Stern-Keller (Eingang Neubaukirche / Zugang über Innenhof der Alten Universität) statt.

Montag, 29. Januar 2018:

LABORATORIUM TANZ auf der Landesgartenschau

Drei Tänzer aus der Compagnie des Mainfranken Theaters sorgen im Format LABORATORIUM TANZ mit eigenen Choreografien für einen "beeindruckenden" (Main-Post) Ballettabend.

Cara Hopkins’ Metarmophosis verhandelt das Schicksal eines Menschen, der im falschen Körper gefangen ist. Die Tanzsequenz wird durch die am Klavier live gespielte Musik von Paul Child begleitet, der Songs der Kultband Radiohead verarbeitet. Brief, case, eine Choreografie von Alessandro Giovine, betrachtet die menschliche Sehnsucht nach der Vollkommenheit und Liebe. Leonam Santos reflektiert in Feminae die Rolle der Frau im Wandel der Zeit.

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