Freitag, 02. Februar 2018:

MAGNOLIENZEIT

Kaum ein zweites Datum des Kalenderjahres ist in der Stadt Würzburg und Umgebung so bekannt und belastet wie der 16. März. Jene Nacht bringt ein unfassbares Maß der Zerstörung mit sich: Von 21:25 bis 21:42 Uhr laden etwa 230 in England gestartete Bomber der Royal Air Force 392 Tonnen Sprengbomben sowie 578 Tonnen Markierungs- und Brandbomben über der Stadt ab. Das Rechercheprojekt Magnolienzeit des Mainfranken Theaters in der Regie von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg, folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. Damit leistet das Projekt "...einen wichtigen Beitrag wider dem Vergessen.“ (Main-Echo)

Die Vorstellungen von Magnolinenzeit finden in Kooperation mit der Universtität Würzburg und dem Juristen ALUMNI Würzburg e.V. im  Max-Stern-Keller (Eingang Neubaukirche / Zugang über Innenhof der Alten Universität) statt.

Montag, 29. Januar 2018:

LABORATORIUM TANZ

Drei Tänzer aus der Compagnie des Mainfranken Theaters sorgen im Format LABORATORIUM TANZ mit eigenen Choreografien für einen "beeindruckenden" (Main-Post) Ballettabend.

Cara Hopkins’ Metarmophosis verhandelt das Schicksal eines Menschen, der im falschen Körper gefangen ist. Die Tanzsequenz wird durch die am Klavier live gespielte Musik von Paul Child begleitet, der Songs der Kultband Radiohead verarbeitet. Brief, case, eine Choreografie von Alessandro Giovine, betrachtet die menschliche Sehnsucht nach der Vollkommenheit und Liebe. Leonam Santos reflektiert in Feminae die Rolle der Frau im Wandel der Zeit.

Mittwoch, 17. Januar 2018:

Arthur und Adele: Eine Lesung von Angelika & Robert Atzorn

Es ist eine unbedingte Liebe – begierig, sehnsüchtig, launisch, abgründig – die Liebe zwischen dem österreichischen Dramatiker und Arzt ­Arthur Schnitzler (1862 – 1931) und der damals gefeierten Schauspielerin Adele Sandrock (1863 – 1937). Rege Breifwechsel und detaillierte Tagebucheinträge bezeugen diese dramatische Liebe und lassen denn Leser auch nach über 80 Jahren die Freuden und Leiden der beiden nachempfinden. Robert Atzorn, bekannt aus Fernsehserien wie Unser Lehrer Dr. Specht und Tatort, und seine Frau, die Schauspielerin Angelika Atzorn touren mit dieser besonderen Lesung seit knapp vier Jahren erfolgreich durch ganz Deutschland. Am 19. Januar um 19.30 Uhr gibt es im Mainfranken Theater eine der letzten Chancen überhaupt diese zu erleben. 

 

Mittwoch, 17. Januar 2018:

Matinee am Sonntag: Magnolienzeit | Draussen vor der Tür

Mit Draussen vor der Tür und Magnolienzeit erwarten die Besucher des Mainfranken Theaters ab Februar gleich zwei thematische Auseinandersetzungen mit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Am Sonntag, dem 21. Januar um 11 Uhr bietet unsere kostenlose Matinee die Gelegenheit, sich schon vor der Premiere direkt vom künstlerischen Team informieren und darauf einstimmen zu lassen.

Das Rechercheprojekt Magnolienzeit unter der Leitung von Tjark Bernau untersucht die Auswirkungen des 16. März auf die Identitätsbildung der Stadt Würzburg, folgt den verbliebenen Spuren der Zerstörung und befragt unterschiedliche Geschichten des Neubeginns. Am 8. Februar wird das Stück im Max-Stern-Keller uraufgeführt.
Zwei Tage später, am 10. Februar, feiert Wolfgang Borcherts berühmtes Kriegsheimkehrer- Drama 
Draussen vor der Tür im Großen Haus Premiere.

 

Montag, 08. Januar 2018:

Erste Einblicke in neue Opernproduktion

Vor der Premiere am 20. Januar bietet das Mainfranken Theater bereits vorab erste Einblicke in seine neue Opernproduktion. Am 14. Januar findet ab 11 Uhr im Oberen Foyer eine Matinee zur Inszenierung mit Werkeinführung und musikalischen Ausschnitten mit Klavierbegleitung statt.
Im Rahmen des Formats „99- Die öffentliche Probe“ haben außerdem alle Opernfreunde die Chance, am Montag, dem 15.1., den ersten Teil der Bühnenorchesterprobe zu besuchen. Vor der Probe, die ohne Kostüm und Maske stattfindet, gibt es eine kurze Werkeinführung zum Stück. Treffpunkt ist um 18:30 Uhr an der Kasse des Theaters. Die kostenlosen, auf 99 Stück begrenzten Eintrittskarten sind nur am Tag der Veranstaltung und nur solange der Vorrat reicht ab 18 Uhr an der Theaterkasse erhältlich.