Dyskolos / Der Menschenfeind
Ballett von Anna Vita nach Menander
Sostratos, ein wohlhabender Jüngling aus angesehener Athener Familie, liebt ein armes Bauernmädchen. Leider ist deren Vater Knemon ein mürrischer Misanthrop, dessen manischer Menschenhass nicht einmal vor der eigenen Familie Halt macht. Am Ende finden sich die Liebenden natürlich doch: Bewirkt wird dies durch das gewitzte Eingreifen der Sklaven und Bediensteten des Griesgrams. Ohne seine Menschenscheu preiszugeben, lenkt Knemon ein. Alle Standesgrenzen außer Kraft setzend können der vermögende Stadtbürger und das arme Bauernmädchen
nun mit Zustimmung ihrer Väter Hochzeit feiern.
Der athenische Komödiendichter Menander (342/41 – 293/92 v. Chr.) gilt als prominentester Vertreter der so genannten ‚Neuen Komödie’, die ausschließlich das Alltagsleben der athenischen Bevölkerung thematisiert. Die Komödien des Menander stehen damit im Gegensatz zu den die Tagespolitik kommentierenden Komödien des Aristophanes. „Dyskolos“ ist die einzige vollständig erhaltene Komödie des Menander und wurde 317 v. Chr. bei dionysischen Festspielen in Athen aufgeführt, wo sie den ersten Preis im Komödienwettbewerb gewann.
Die Ballettproduktion „Dyskolos/Der Menschenfeind“ entsteht im Zusammenhang mit der Schauspielproduktion „Die Vögel“ des Aristophanes
in dieser Spielzeit. Eine Ringvorlesung an der Universität und eine Sonderausstellung in der Antikensammlung des Martin-von-Wagner- Museums illustrieren und ergänzen das Antikenprojekt der Spielzeit 2010/11.
Ballett von Anna Vita nach Menander
Sostratos, ein wohlhabender Jüngling aus angesehener Athener Familie, liebt ein armes Bauernmädchen. Leider ist deren Vater Knemon ein mürrischer Misanthrop, dessen manischer Menschenhass nicht einmal vor der eigenen Familie Halt macht. Am Ende finden sich die Liebenden natürlich doch: Bewirkt wird dies durch das gewitzte Eingreifen der Sklaven und Bediensteten des Griesgrams. Ohne seine Menschenscheu preiszugeben, lenkt Knemon ein. Alle Standesgrenzen außer Kraft setzend können der vermögende Stadtbürger und das arme Bauernmädchen
nun mit Zustimmung ihrer Väter Hochzeit feiern.
Der athenische Komödiendichter Menander (342/41 – 293/92 v. Chr.) gilt als prominentester Vertreter der so genannten ‚Neuen Komödie’, die ausschließlich das Alltagsleben der athenischen Bevölkerung thematisiert. Die Komödien des Menander stehen damit im Gegensatz zu den die Tagespolitik kommentierenden Komödien des Aristophanes. „Dyskolos“ ist die einzige vollständig erhaltene Komödie des Menander und wurde 317 v. Chr. bei dionysischen Festspielen in Athen aufgeführt, wo sie den ersten Preis im Komödienwettbewerb gewann.
Die Ballettproduktion „Dyskolos/Der Menschenfeind“ entsteht im Zusammenhang mit der Schauspielproduktion „Die Vögel“ des Aristophanes
in dieser Spielzeit. Eine Ringvorlesung an der Universität und eine Sonderausstellung in der Antikensammlung des Martin-von-Wagner- Museums illustrieren und ergänzen das Antikenprojekt der Spielzeit 2010/11.




