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Musikalische Leitung: Ulrich Pakusch
Choreografie: Anna Vita
Bühne: Sandra Dehler
Kostüme: Stephan Stanisic

Vorstellungen:
15.00 Uhr: 17.04.
19.30 Uhr: 05.03./ 10.03./ 12.03./ 18.03./ 02.04./ 15.04./ 07.05./ 14.05./ 25.05./ 28.05./ 08.06./ 14.06.

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Dracula
Ballett von Anna Vita nach Bram Stoker

Musik von Wojciech Kilar und Philip Glass

Der junge englische Rechtsanwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um Immobiliengeschäfte für den Grafen Dracula abzuwickeln. 400 Jahre zuvor nahm sich Draculas geliebte Frau Elisabeta, durch einen tragischen Irrtum geleitet, das Leben und wurde exkommuniziert. Erfüllt von Zorn und Trauer wendete sich der Graf vom Christentum ab und wurde zu ewigem Leben verdammt, in dem Blut seine Nahrung sein sollte: Ein Vampir!

Als Dracula ein Bildnis von Harkers Verlobten Mina erblickt, glaubt er in ihr seine verlorene Liebe wieder zu entdecken. Er umgarnt Mina nach allen Regeln der Verführungskunst, doch nach einer dramatischen Verfolgungsjagd gelingt es, den Blut saugenden Vampir zu stellen. Aus Mitleid und Liebe tötet Mina Dracula eigenhändig und erlöst ihn somit von seinem Fluch.

Anna Vita interessiert in ihrer vertanzten Version des Romans vor allem die Erotik, die der nach Frauenblut dürstende Vampir auf seine weiblichen
Opfer ausübt. Dahinter steht die Faszination einer alles aussaugenden, vollkommenen Liebe, wie sie beispielsweise auch in Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ Thema ist.

Wojciech Kilar, der auch als Komponist zahlreicher Hollywood-Filmmusiken, zuletzt für Roman Polanskis „Der Pianist“, bekannt wurde, zählte in den 60er Jahren zur polnischen Avantgarde. Philip Glass, der Musik für Filme wie „Kundun“, „The Truman Show“ und „The Hours“ schrieb, gilt mit seinem klassischen Werk als einer der wichtigsten Komponisten
der amerikanischen Gegenwart.