
Bühne: Stella Kasparek
Kostüme: Kristopher Kempf
Vorstellungen:
| 20.00 Uhr: | 19.11./ 25.11./ 27.11. |
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Die sieben Todsünden
Ballett von Anna Vita
Musik von Hanns Eisler
Hochmut, Habgier, Völlerei, Zorn, Wollust, Neid, Trägheit – umgangssprachlich auch als „sieben Todsünden“ bezeichnet – gehen aus der Praxis der alten Kirche hervor und gehören zur christlichen Ur-Tradition.
Allgemein betrachtet stellen „die sieben Todsünden“ eine Art Lasterkatalog dar, benennen, was den Menschen verführt und sind mit den ihnen zugeordneten Charaktereigenschaften die häufigste Ursache für das Begehen von Sünden.
Gerade diese Charaktereigenschaften, die zu den Hauptlastern verleiten, lassen sich tänzerisch besonders gut darstellen. Ebenso wie die Auseinandersetzung mit den Begriffen von Angst und Schrecken. Dabei steht für die Choreografin Anna Vita die Beziehung zur Umwelt, zu anderen
Menschen, an denen man sich versündigt, im Vordergrund, sowie die eigene Haltung, die eine Sünde zur Sünde werden lässt.
Das Kammerballett „Die Sieben Todsünden“ reiht sich in die Veranstaltungsserie „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ ein, die das Kunstreferat der Diözese Würzburg und die Katholische Akademie Domschule gemeinsam mit einer großen Anzahl Würzburger Kunstschaffender von Februar bis November 2010 durchführt. In der Auseinandersetzung von „Todsünde“ und „Apokalypse“ geht es theologisch gesehen auch um das Verhältnis der Kirche zur Welt und um das Verhältnis des einzelnen Menschen zur Welt. Die sieben Laster thematisieren dieses Weltverhältnis sehr konkret. Darüber hinaus stellt sich die allgemeine Frage, wie Menschen heute Angst und Schrecken begegnen; in all ihren Facetten
und Dimensionen.
Ballett von Anna Vita
Musik von Hanns Eisler
Hochmut, Habgier, Völlerei, Zorn, Wollust, Neid, Trägheit – umgangssprachlich auch als „sieben Todsünden“ bezeichnet – gehen aus der Praxis der alten Kirche hervor und gehören zur christlichen Ur-Tradition.
Allgemein betrachtet stellen „die sieben Todsünden“ eine Art Lasterkatalog dar, benennen, was den Menschen verführt und sind mit den ihnen zugeordneten Charaktereigenschaften die häufigste Ursache für das Begehen von Sünden.
Gerade diese Charaktereigenschaften, die zu den Hauptlastern verleiten, lassen sich tänzerisch besonders gut darstellen. Ebenso wie die Auseinandersetzung mit den Begriffen von Angst und Schrecken. Dabei steht für die Choreografin Anna Vita die Beziehung zur Umwelt, zu anderen
Menschen, an denen man sich versündigt, im Vordergrund, sowie die eigene Haltung, die eine Sünde zur Sünde werden lässt.
Das Kammerballett „Die Sieben Todsünden“ reiht sich in die Veranstaltungsserie „Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010“ ein, die das Kunstreferat der Diözese Würzburg und die Katholische Akademie Domschule gemeinsam mit einer großen Anzahl Würzburger Kunstschaffender von Februar bis November 2010 durchführt. In der Auseinandersetzung von „Todsünde“ und „Apokalypse“ geht es theologisch gesehen auch um das Verhältnis der Kirche zur Welt und um das Verhältnis des einzelnen Menschen zur Welt. Die sieben Laster thematisieren dieses Weltverhältnis sehr konkret. Darüber hinaus stellt sich die allgemeine Frage, wie Menschen heute Angst und Schrecken begegnen; in all ihren Facetten
und Dimensionen.


