Dirigent: Rasmus Baumann

Vorstellungen:
20.00 Uhr: 12.07./ 13.07.


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6. Sinfoniekonzert
Werke von Schreker, Mahler und Brahms

SCHREKER Intermezzo
MAHLER Rückert-Lieder
BRAHMS Sinfonie Nr. 4


„Der geradezu packende Zug des Ganzen, die Dichtigkeit der Empfindung, das wunderbar verschlungene Wachstum der Motive noch mehr als der Reichtum und die Schönheit einzelner Stellen haben es mir angetan, so dass ich fast glaube, die e-Moll ist mein Liebling unter den vier Sinfonien“, schrieb Joseph Joachim in einem Brief an Johannes Brahms. Zwar wurde Brahms in der Kontroverse mit den Vertretern der Neudeutschen Schule zum konservativen Widerpart erklärt, doch betonte ausgerechnet Arnold Schönberg die Modernität von Johannes Brahms und erhob dessen Prinzip der fortwährenden Umgestaltung von Kernelementen –das sich auch in der vierten Sinfonie eindrucksvoll zeigt –zum Ausgangspunkt fur die Kompositionstechniken der Neuen Musik. „Das ist Lyrik aus erster Hand“, bekannte Mahler zu Ruckerts Dichtkunst und gestand, dass ihm die Verse des von ihm hochgeschätzten Friedrich Rückert zuweilen so nahe gingen, als hatte er sie aus seinem Innersten selbst ersonnen. Den Rückert-Liedern geht das Intermezzo fur Streichorchester aus der Romantischen Suite von Franz Schreker voraus.