Violine: Denis Goldfeld
Dirigent: Enrico Calesso
Dramaturgie: Beate Kröhnert

Philharmonisches Orchester Würzburg


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4. Sinfoniekonzert
Werke von Brahms, Stäbler und Beethoven

BRAHMS Konzert für Violine und Orchester
STÄBLER Ausgewilderte Farben
BEETHOVEN Sinfonie Nr. 4

Ummantelt von zwei herausragenden Werken des Konzertrepertoires präsentiert das Philharmonische Orchester Würzburg die erste Uraufführung der Saison. Auch in seiner neusten Komposition für großes Orchester, die den Titel Ausgewilderte Farben trägt, folgt Gerhard Stäbler seinem Anspruch, „Phantasie anzuregen, Ohren und andere Sinnefür neue, unerwartete Wahrnehmungs- und Denkmuster zu sensibilisieren“.

Das Violinkonzert des ‚fortschrittlich-konservativen’ Tonschöpfers Johannes Brahms widerstrebte vehement den Gepflogenheiten der Gattung des Virtuosenkonzerts des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Heute komplettiert es neben Beethovens und Tschaikowskis Beiträgen die Triade der drei großen Violinkonzerte in D-Dur. Ein Wiedersehen mit Denis Goldfeld, der in Würzburg zuletzt mit Tschaikowskis Violinkonzert das Publikum für sich begeisterte, hält dieses Konzert bereit.

Zwischen seinen großen, heroischen Sinfonien – der Eroica und der Schicksalssinfonie – schuf Beethoven mit seiner vierten Sinfonie ein Werk, das sich durch ein dramaturgisch durchdachtes Spannungsfeld zwischen terrestrischer Kraft und sphärischer Leichtigkeit auszeichnet.