Bluthochzeit
von Federico García Lorca

Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Land: Braut und Bräutigam haben gelobt, einander treu zu bleiben, sich zu lieben und zu achten bis zum Tod, und die anschließende Hochzeitsfeier ist in vollem Gang. Mitten in den Festlichkeiten verschwindet die Braut. Wie sich herausstellt, ist sie mit Leonardo, ihrem ehemaligen Geliebten, in die Wälder geflüchtet. Die Fehde zwischen den Familien des Bräutigams und des ehemaligen Geliebten flammt erneut auf. In Bluthochzeit beschreibt Federico García Lorca den Konflikt zwischen tradierten Werten und Normen und dem menschlichen Trieb nach Freiheit und Selbstbestimmung.

Federico García Lorca (1898-1936) war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Mit seiner lyrischen Sprache verleiht er den archaischen und explosiven Gefühlen Ausdruck, die Ordnung und Konventionen der von ihm beschriebenen bäuerlichen Gesellschaft zu sprengen drohen. Der Tod ist in seinem Werk wie eine Vorahnung stets präsent. Im Alter von nur 38 Jahren wurde Lorca im spanischen Bürgerkrieg von der Falange erschossen. 

Brit Bartkowiak studierte in Mainz und Hamburg Theaterwissenschaft und Schauspielregie. Sie inszenierte am Deutschen Theater Berlin sowie am Volkstheater München und gewann 2013 den Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage.


Das Mainfranken Theater Würzburg dankt dem Theater- und Orchesterförderverein mit seinen Rosenkavalieren für die großzügige Unterstützung dieser Produktion.

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Presse

"... eine dynamische, fein durchrhythmisierte, figurenstarke und dichte Inszenierung..." (nachtkritik.de)

"Ein intensiver Theaterabend mit großartigen Bildern, die im Gedächtnis lange weiterwirken." (Main-Post)

" ... eine gelungene und zeitgemäße Interpretation ..." (Main-Echo)

"... eine effektvolle Inszenierung, die sich auf zeitgemäß-zeitlose Fragen konzentriert ..." (Leporello)