Die kleine Hexe
von Otfried Preußler

Die kleine Hexe darf bei der Walpurgisnacht nicht mitfeiern, denn sie ist erst 127 Jahre alt — viel zu jung, um mit den großen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Dabei wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich dazuzugehören. Also geht sie heimlich zur Feier, wird aber von der Hexe Rumpumpel verraten. Die Oberhexe gibt ihr noch eine Chance: Wenn die kleine Hexe sich bis zur nächsten Walpurgisnacht als eine „gute Hexe“ erweist, darf sie künftig dabei sein. Zusammen mit Abraxas, ihrem Raben, stürzt sie sich auf ihre Aufgabe, übt sich in Hexerei, erlebt Abenteuer und vollbringt gute Taten, indem sie Menschen und Tieren hilft. Doch am Tag der Prüfung stellt sich heraus, dass die kleine Hexe die Aufforderung der großen, eine „gute Hexe“ zu sein, falsch verstanden hat. Denn nach Ansicht der großen Hexen hext eine „gute Hexe“ möglichst viel Böses. Was also tun? 


Die kleine Hexe von Otfried Preußler (1923-2013) gehört seit fast 60 Jahren zu den Klassikern der Kinderliteratur. Was ist gut, was ist böse? Auf unterhaltsame Weise verhandelt das Stück moralische Fragen und macht Mut, zu sich selbst zu stehen — egal, was andere denken. Catja Baumann studierte Theaterwissenschaft in Erlangen und Regie am Mozarteum in Salzburg. Am Staatstheater Stuttgart leitete sie zwei Jahre die Spielstätte Nord. Als freie Regisseurin inszenierte sie zuletzt in Mannheim, Karlsruhe und Salzburg.


Das Mainfranken Theater Würzburg dankt dem Theater- und Orchesterförderverein mit seinen Rosenkavalieren für die großzügige Unterstützung dieser Produktion.
  
Presse
 
"... famose  Darsteller ..." (Main-Post)
 
"... begeistert nicht nur Kinder ..." (Fränkische Nachrichten)
 
" eine aufwändige und vergnügliche Inszenierung mit vielen liebenswerten Deatails ..." (Main-Echo)
 
"... eine anrührende, zum Kreischen komische und phantasievoll ausgestattete Inszenierung ..." (Die Nummer)