Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Regie: Sigrid Herzog
Ausstattung: Davy van Gerven
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Abenddirigat (26.12., 04.01., 08.01.): Marie Jacquot
Abenddirigat (13.01., 19.01., 18.03., 31.03.): Alexis Agrafiotis

Mit: Maximilian Argmann, Silke Evers, Anja Gutgesell, Roberto Ortiz, Tomasz Raff, Wolfram Rupperti

Philharmonisches Orchester Würzburg
Haus- und Extrachor des Mainfranken Theaters Würzburg

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

Vorstellungen:
19.30 Uhr: 31.03.


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Die Entführung aus dem Serail
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Die spanische Edeldame Konstanze, ihre Zofe Blonde und deren Geliebter Pedrillo geraten in die Gefangenschaft des vom Christentum zum Islam konvertierten Bassa Selim. Seinem Liebeswerben durchaus zugetan, vermag Konstanze es jedoch nicht, sich Selim ganz hinzugeben. Konstanzes Verlobter Belmonte macht sich zur Rettung der Gefangenen auf den Weg und plant gemeinsam mit Pedrillo die Entführung der Damen aus dem Serail. Doch sie haben die Rechnung ohne den Aufseher Osmin gemacht, der mit Argusaugen über die Ungläubigen wacht ...

Im Jahr 1781 wurde Mozart mit dem Stoff der Entführung bekannt. Das Werk markiert einen entscheidenden Wendepunkt in seinem Schaffen: Hatte er sich zuvor bereits mit seinem Idomeneo aus den väterlichen Fängen und dem Klammergriff des Salzburger Erzbischofs befreit, so ist die Entführung vom Geist des Aufbruchs in eine ungewisse, aber freie Zukunft als Komponist in Wien durchdrungen. Auch die Partitur atmet den Geist einer neuen Epoche. Mozarts Figuren legen das Korsett barocker Affekthaftigkeit ab und lassen uns das Entstehen von Gefühlen selbst in der Musik unmittelbar miterleben.

Sigrid Herzog war bis 2015 Vizedirektorin der renommierten Otto-Falckenberg-Schule und lehrt seit vielen Jahren am Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. Als Regisseurin arbeitete sie unter anderem am Volkstheater Wien, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Wiesbaden und an den Theatern in Augsburg, Bremen und Freiburg.

In Kooperation mit der VHS Würzburg findet am 11.1. ein begleitender Workshop statt. Weitere Informationen gibt es hier.


Das Mainfranken Theater Würzburg dankt dem Theater- und Orchesterförderverein mit seinen Rosenkavalieren für die großzügige Unterstützung dieser Produktion.

 

Video

Presse

"... eine intelligente Inszenierung zum Mitdenken, Mitfühlen, Mitdiskutieren ..." (BR)

"... eine lebenskluge, witzige und warmherzige Inszenierung ..." (Main-Post)

" ... die Regisseurin erschafft zeitunabhängigen Tiefgang und eine dem Singspiel angemessene Leichtigkeit ..." (Main-Echo)

"... eine mitreißende und glanzvolle musikalische Umsetzung ..." (Opernnetz)

"Das Orchester glänzt und spielt voller Verve" (TheaterNETZ)

"... eine raffiniert ausgestattete Inszenierung ..." (Fränkische Nachrichten)

"... ein fein differenziertes, mitreißendes und ganz mozartisch aufspielendes Orchester ..." (Bayerische Staatszeitung)

"... farbenreich gestaltete Stimmen ..." (Leporello)