Musikalische Leitung: Marie Jacquot
Regie: Pamela Recinella
Bühne und Kostüme: Madeleine Boyd
Dramaturgie: Berthold Warnecke
Abenddirigat (17. & 23.05. | 05.06.): Alexis Agrafiotis

Mit: Björn Beyer, Bryan Boyce, Vazgen Ghazaryan, Anja Gutgesell, Anna-Maria Kalesidis, Karen Leiber, Roberto Ortiz, Tomasz Raff, Yong Bae Shin, Taiyu Uchiyama

Philharmonisches Orchester Würzburg
Opernchor und Extrachor des Mainfranken Theaters

Vorstellungen:
19.30 Uhr: 08.07./ 29.07.


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Nabucco
Oper von Giuseppe Verdi

Zwei Männer – Nabucco, König von Babylon, und Zaccaria, Hohepriester der Hebräer – kämpfen um die Vorherrschaft in Jerusalem. Zwei Frauen – Fenena, erstgeborene Tochter Nabuccos, und ihre Halbschwester Abigaille – verzehren sich im Machtkampf um das väterliche Erbe und die Liebe zu Ismaele, Neffe des Königs von Jerusalem. Auf dem Höhepunkt des Konfliktes schwingt sich Nabucco zum Gott auf und verfälltdem Wahnsinn: Nichts scheint den Sieg Abigailles über die Hebräer und ihre Schwester verhindern zu können. Doch Nabucco kommt zur Besinnung und vermag das schon besiegelte Schicksal seiner einstigen Gegner noch einmal zu wenden.

1842 gelang Verdi mit seiner dritten Oper Nabucco ein früher Sensationserfolg. Mit ihrem rhythmischen Drive und den entfesselten Urkräften von Chor und Orchester spiegelt die Partitur die politischen Unruhen der italienischen Einigungsbewegung, der Gefangenenchor „Va pensiero“ avancierte gar zur heimlichen Nationalhymne des Landes.

Die junge italienische Regisseurin Pamela Recinella begann ihre Studien am Institut für Kommunikationswissenschaft in Bologna unter Umberto Eco. Einer umfassenden Schauspiel- und Regieausbildung in Mailand und Venedig folgten Assistenzen unter anderem in Dresden, London, Kopenhagen und bei den Salzburger Festspielen. Nach Inszenierungen von Simon Boccanegra und Macbeth ist Nabucco ihre dritte Auseinandersetzung mit dem Musiktheater Verdis.

VIDEO

Presse

„… eine hochspannende, schlüssig und stringent erzählte, bildstarke Inszenierung …“ (Main-Post)

" ... facettenreich, eindrucksvoll, mitreißend ..." (Opernglas)

" ... glaubhafte Darsteller ..." (O-Ton)

" ...ergreifend ..." (Main-Echo)

"... grandios, eindringlich, anregend ..." (Fränkische Nachrichten)

"... eine gut durchdachte Inszenierung mit greifbaren, unmittelbar einleuchtenden Bildern und malerischen Kostümen ..." (Der neue Merker)

"... packend und hochdramatisch ..." (Leporello)