Sonja Koppelhuber

Die deutsch-amerikanische Mezzosopranistin Sonja Koppelhuber wurde in Heilbronn geboren. Sie studierte an der Musikhochschule Detmold bei Mechthild Böhme und an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Monika Bürgener. Meisterkurse belegte sie unter anderem bei Neil Semer, Roberta Cunningham, Ingeborg Danz und Helmuth Kretschmar.

Ihre rege Konzerttätigkeit führt sie in renommierte Konzerthäuser wie die Philharmonie und das Konzerthaus in Berlin, die Liederhalle Stuttgart und die Alte Oper Frankfurt. Sie arbeitet mit Orchestern wie dem Bachorchester Stuttgart, dem Bach Collegium Stuttgart, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, dem Bamberger Symphonikern, mit L’arpa festante, der Vogtland Philharmonie, den Hofer Symphonikern, den Prager Philharmonikern und den Göttinger Symphonikern zusammen.

Gastverträge führten sie bisher an das Staatstheater Cottbus, das Mittelsächsische Theater Freiberg und an das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth im Rahmen des Festivals Musica Bayreuth. 2010 sang sie unter der Leitung von K. Penderecki die Altpartie in Seven gates of Jerusalem 7. Sinfonie bei Konzerten in Polen und in Deutschland.

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Sonja Koppelhuber Ensemblemitglied am Mainfranken Theater in Würzburg. Hier feierte sie große Erfolge unter anderem als Octavian in Richard Strauss' Der Rosenkavalier, als Angelina in Gioachino Rossinis La Cenerentola, als Sesto in La clemenza di Tito und als Dorabella in Così fan tutte von Wolfgang Amadé Mozart, als Hänsel in Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck, als Orfeo in Orfeo ed Euridice von Christoph Willibald Gluck und als Orlofsky in Die Fledermaus von Johann Strauss.

2007 erhielt sie den Förderpreis des Theater- und Orchesterfördervereins des Mainfranken Theaters für herausragende Leistungen. 2011 war sie Finalistin beim Wettbewerb „Concorso Internazionale Musica Sacra” in Rom. Im Dezember 2012 wurde ihr der Theaterpreis des Theater- und Orchesterfördervereins des Mainfranken Theaters Würzburg verliehen.