Marie Jacquot, Erste Kapellmeisterin und stellvertretende Generalmusikdirektorin

Marie Jacquot, 1990 in Paris geboren, studierte Posaune am „Conservatoire National Régional de Paris“ und schloss dort 2008 mit dem Bachelor ab. Anschließend wechselte sie an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, um ihre Kenntnisse im Orchesterdirigieren bei Prof. Uros Lajovic zu vertiefen. Sie nahm aktiv an den Meisterklassen von Ralf Weikert, Betrand de Billy, Fabio Luisi, Zubin Mehta und anderen Dirigenten teil. 

Von 2012 bis 2013 gastierte die Französin unter anderem in Deutschland, Österreich, Bulgarien, Polen, Tschechien und Estland und arbeitete als Assistentin des Dirigenten Peter Rundel für die Produktion von Karlheinz Stockhausens Michaels Reise um die Erde im Rahmen des Lincoln Center Festivals.

Nach Beendigung ihres Studiums 2014 dirigierte Marie Jacquot neben dem Prager Klassik Orchester auch das Wiener Kammerorchester und war bis 2016 Lehrbeauftragte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die Leitung des sinfonischen Blasorchesters. Bevor sie 2016 an der Bayerischen Staatsoper den Generalmusikdirektor Kirill Petrenko bei der Uraufführung von South Pole assistierte sowie die musikalische Leitung für das Festspielprojekt Tonguecat übernahm, arbeitete sie als Assistentin beim Ensemble PHACE für das Festival Wien Modern und beim Ensemble Klangforum. Darüber hinaus übernahm sie 2015 beim Ö1-Musiksalon-Komposi­tionspreis der Österreichischen Nationalbank das Dirigat.

Marie Jacquot erhielt verschiedenen Stipendium wie den Ryoichi Sasakawa Young Leaders Fellowship Fund, das Aspen Music Festival Albert Tipton Fellowship und neue Liszt Stiftung Weimar - Charlotte Krupp Stipendien.